Avianna, ein kürzlich gestartetes Software-Startup, bietet eine Reihe von Produkten an, die künstliche Intelligenz (AI) nutzen, um Drohnen und andere Roboter zu befähigen, menschliche Sprache zu verstehen und autonom zu agieren. Der Gründer und CEO von Avianna, Vic Pellicano, startete das Unternehmen früher in diesem Jahr, um die Kraft der KI zu nutzen und intelligente Drohnen zu entwickeln. Die ersten Generationen von Drohnensoftwares sind laut Pellicano nicht fortschrittlich genug, um kommerzielle UAV-Operationen in die Zukunft zu führen. Er sieht eine Welt vor sich, in der Roboter und unbemannte Fahrzeuge allgegenwärtig sind und glaubt, dass AI in Robotern integriert werden muss.
Avianna, mit Sitz in der Region Chicago und Fertigungseinrichtungen in Warschau, Polen, bietet drei von AI angetriebene Softwareprodukte an: Fleet AI, Vision AI und Mission AI. Diese können in verschiedenen Arten von Roboterfahrzeugen programmiert werden, darunter UAVs, landgestützte Rover oder Unterwasserfahrzeuge. Fleet AI soll Flottenbetreibern dabei helfen, ihre Operationen zu optimieren, Vision AI ermöglicht es Robotern, ihre Umgebung visuell zu erfassen und basierend auf natürlichen Sprachbefehlen zu handeln, während Mission AI die autonome Ausführung von Missionen ermöglicht. Durch die Verwendung von fortschrittlicher Computer-Vision-Technologie und proprietärer Software können Roboter in Echtzeit analysieren und selbstständig ihre Mission anpassen.
Pellicano betont, dass die Avianna-Software für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet ist, insbesondere für Umgebungen mit sich ändernden Bedingungen, wie Infrastrukturinspektion, Landwirtschaft oder Sicherheitsanwendungen. Durch die Software wird der Roboter zu einem autonomen Agenten, der nicht nur ein Werkzeug ist, sondern auch eigenständig arbeiten kann. Pellicano, ein Softwareunternehmer, der Avianna im Mai als selbstfinanziertes Projekt startete, investierte zuvor in die Drohnen- und Robotikbranche. Zuvor hatte er sein Unternehmen Verenia an Oracle verkauft. Avianna arbeitet derzeit an Pilotprogrammen mit drei Drohnenherstellern und erforscht potenzielle militärische Anwendungen der Softwaretechnologie in Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium.
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