Viele Unternehmen befinden sich noch in relativ frühen Phasen ihrer KI-Reise, aber die meisten achten nun darauf, die damit verbundenen ethischen Fragen anzugehen. Laut einer von Deloitte durchgeführten Umfrage unter 100 Führungskräften gaben die meisten (88%) an, dass ihre Organisationen Maßnahmen ergreifen, um den ethischen Einsatz von KI an ihre Belegschaft zu kommunizieren. Klar definierte Richtlinien wurden als der effektivste Weg empfunden, um mit den Mitarbeitern über KI-Ethik zu kommunizieren.
Zusätzlich gaben mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer, darunter C-Level-Manager, Präsidenten, Vorstandsmitglieder und Partner/Inhaber, an, dass sie ihren Mitarbeitern Schulungen zum ethischen Einsatz von KI anbieten. Unternehmen stellen auch eine Vielzahl neuer Positionen ein oder planen ihre Besetzung, um den ethischen Anforderungen von neuen Technologien gerecht zu werden. Dazu gehören KI-Ethikforscher, KI-Compliance-Spezialisten und Technologie-Politikanalysten. Deloitte empfiehlt Unternehmen, ihre Prinzipien regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, um vertrauenswürdiges und ethisches Verhalten inmitten rasch fortschreitender technologischer Entwicklungen sicherzustellen.
Insgesamt nutzen 84% der befragten Unternehmen derzeit KI in irgendeiner Form. 88% der Unternehmen bilden ihre Mitarbeiter im Zuge von Generative AI weiter oder sind kurz davor, dies zu tun. Die Umfrage, die Mitte Januar durchgeführt wurde, ist eine Fortsetzung des jüngsten jährlichen Berichts von Deloitte über den “Zustand von Ethik und Vertrauen in der Technologie”, in dem 1.716 Wirtschafts- und Technikprofis befragt wurden, um festzustellen, ob und wie ethische Standards auf neue Technologien angewendet werden.
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