Sam Altmans neuer KI-Ethikrat: Ein „Wettlauf zur Skalierung“

Sam Altmans neuer KI-Ethikrat: Ein „Wettlauf zur Skalierung“

Mit der wachsenden Macht der künstlichen Intelligenz steigt auch die Sorge, dass die Technologie für zwielichtige Zwecke genutzt werden könnte, sei es durch Amerikas geopolitische Rivalen oder einzelne Akteure, die KI für ihre eigenen Zwecke nutzen. Der CEO von OpenAI, Sam Altman, das Gesicht der KI-Revolution, hat sogar zugegeben, dass er “ein wenig besorgt” über die raschen Fortschritte der KI ist und wie wichtig es sein wird, dass die Gesellschaft sich schnell anpasst. Daraufhin gründete Altman gemeinsam mit dem CEO von Operation HOPE, John Hope Bryant, den neuen AI Ethics Council als eine Art nicht bindendes KI-Governance-Modell, das auch sicherstellen soll, dass traditionell unterrepräsentierte Gemeinschaften eine Stimme in der technologischen Revolution haben.

Der AI Ethics Council hielt sein erstes Treffen am 28. Juni in Atlanta ab, etwa sechs Monate nach seiner erstmaligen Ankündigung. Auf dem Treffen informierte James Hairston, Leiter der internationalen Politik und Partnerschaften bei OpenAI, die Ratsmitglieder über den aktuellen Stand der KI. Der Rat diskutierte die Notwendigkeit, sich auf technische Kapazitäten zu konzentrieren sowie die Sicherheit von Fortschritten zu bewerten und sich darauf vorzubereiten. Die Mitglieder des Rates umfassen neben Altman und Bryant auch Personen wie George French, Helene Gayle, Bernice King, David Thomas, Angela Williams und Andrew Young, die sich mit ethischen Fragen der KI befassen.

Der AI Ethics Council gibt an, dass sein oberstes Ziel darin bestehe, ethische Leitlinien im Bereich der künstlichen Intelligenz zu setzen, da diese noch so neu ist. Der Rat untersucht, wie sichergestellt werden kann, dass die Fortschritte umwälzend, aber auch ethisch und inklusiv sind. Ein Schlüsselprinzip des Rates ist es sicherzustellen, dass die Anliegen verschiedener Rassen und Ethnien berücksichtigt werden. Die Mitglieder arbeiten daran, ethische Standards zu etablieren und zu verbreiten, um zu verhindern, dass böswillige Akteure die Technologie missbrauchen können. Der Rat wird seinen ersten Fortschrittsbericht auf dem jährlichen HOPE Global Forums-Treffen im Dezember 2024 in Atlanta vorlegen.