KI-Einführung im Gesundheitswesen: „Sie müssen vertrauen, aber überprüfen“, sagt der CIO

KI-Einführung im Gesundheitswesen: „Sie müssen vertrauen, aber überprüfen“, sagt der CIO

Bei der Einführung von KI-Werkzeugen müssen Gesundheitssysteme und Krankenhäuser vorsichtig optimistisch sein, so Doug King, Senior Vice President und Chief Information Officer bei Northwestern Medicine. Es besteht eine enorme Hype um KI im Gesundheitswesen. Gesundheitssysteme und Krankenhäuser übernehmen KI-Tools von Partnern oder entwickeln intern ihre eigenen KI-Werkzeuge. Es ist wichtig, optimistisch, aber auch realistisch zu sein, um zu verstehen, was ein KI-Tool tatsächlich kann und ob es dem Anspruch gerecht wird. Northwestern Medicine hat mehrere KI-Tools übernommen, die einen frühen Krankheitszustand erkennen können und die klinische Effizienz verbessern.

Dave King betont, dass bei der Evaluation von KI vor allem auf die Erkennung des frühen Krankheitszustands und die Steigerung der klinischen Effizienz geachtet wird. Ein wichtiger Schritt bei der Übernahme von KI-Tools ist die Auswahl von klinischen Champions, die die Technologie verstehen, die Initiative übernehmen und die Technologie im gesamten Gesundheitssystem vorantreiben können. Die Sicherheit sollte bei der Einführung von KI-Tools stets oberste Priorität haben, und die Partnerschaft mit erfahrenen Anbietern ist entscheidend. Außerdem müssen Gesundheitssysteme den finanziellen Nutzen von KI-Tools überprüfen können.

Eine aufkommende Anwendung von KI im Gesundheitswesen sind patientenzugewandte KI-Tools, die es ermöglichen, die Patientenerfahrung zu personalisieren. Patienten ermöglichen es, sich auf die Art und Weise mit dem Gesundheitssystem zu beschäftigen, die sie bevorzugen. Beispielsweise kann ein patientenzugewandtes KI-Tool automatisch Termine anbieten, wenn es weiß, dass der Patient eine Vorliebe für einen bestimmten Standort hat. Northwestern Medicine führt bereits patientenzugewandte KI-Tools ein, die es Ärzten ermöglichen, effizienter auf Nachrichten von Patienten zu reagieren. Ein weiteres geplantes Tool ist ein Chatbot-Symptomprüfer, der den Patienten die Möglichkeit bietet, ohne menschliche Interaktion einen klinischen Bedarf zu bestimmen und einen Arzttermin zu vereinbaren.